GLNS berät zooplus im Zusammenhang mit einem freiwilligen öffentlichen Übernahmeangebot des schwedischen Finanzinvestors EQT

GLNS hat seinen langjährigen Mandanten zooplus AG bei einem freiwilligen öffentlichen Übernahmeangebot durch die schwedische Private-Equity-Gesellschaft EQT über rund 3,6 Milliarden Euro beraten. In diesem Zusammenhang haben zooplus und EQT eine Investorenvereinbarung geschlossen mit dem Ziel, die nachhaltige Wachstumsstrategie von zooplus weiter auszubauen und wesentliche Investitionen in die Stärkung der führenden Stellung von zooplus auf dem europäischen Heimtiermarkt zu unterstützen. GLNS hat zooplus bereits im Zusammenhang mit einem freiwilligen öffentlichen Übernahmeangebot des Finanzinvestors Hellman & Friedman beraten. Das nunmehr vorgelegte Übernahmeangebot von EQT stellt ein Gegenangebot zu dem Übernahmeangebot von Hellman & Friedman dar.

Die zooplus AG ist gemessen am Umsatz die führende Online-Plattform für Heimtierbedarf in Europa. Im Jahr 1999 als deutsches Start-up gegründet, wurde das Geschäftsmodell des Unternehmens international erfolgreich eingeführt und hat sich der Mission verschrieben, Glücksmomente zwischen Haustieren und Tierhaltern in mittlerweile 30 europäischen Ländern zu schaffen. Mit einem großen und relevanten Produktangebot in den Bereichen Tiernahrung sowie Tierpflege und -zubehör beliefert zooplus mehr als 8 Millionen Tierhalter in Europa, von denen mehr als 5 Millionen mehr als zwei Bestellungen im Jahr 2020 getätigt haben.

EQT Partners AB mit Sitz in Stockholm hat eine ausgewiesene Expertise mit Investments im Heimtierbedarf. So zählen IVC Evidensia, ein Tierarztnetzwerk, die Musti Group, ein skandinavischer Tierbedarfshändler, und der britische Anbieter für Tierversicherungen Bought By Many zum Portfolio. Das Angebot von EQT mit 470 Euro pro Aktie liegt 10 Euro über dem Angebot von Hellman & Friedman. EQT strebt ebenso wie Hellman & Friedman eine Mehrheit bei zooplus an und beabsichtigt, zooplus nach einer erfolgreichen Übernahme von der Börse zu nehmen.

GLNS hat bei der Transaktion mit den Partnern Dr. Tobias Nikoleyczik und Dr. Bernd Graßl, Counsel Malte Krohn sowie Associate Nadja Crombach (alle Public M&A / Capital Markets) und Partner Dr. Anselm Lenhard (Finance) umfassend rechtlich beraten.

Inhouse war Bettina Burkämper (General Counsel) für zooplus tätig. Die regulatorischen Aspekte der Transaktion wurden von der Kanzlei Buntscheck mit Partner Dr. Andreas Boos abgedeckt.

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