Aktuelles

Aktuelles – News von GLNS

01.03.2013

Beur­kun­dungs­er­for­­der­nisse für Break Fee-Vereinbarungen bei M&A-Transaktionen

Eine Vereinbarung, nach der der Verkäufer verpflichtet ist, dem Erwerbsinteressenten bei Abbruch einer M&A-Transaktion die vergeblich aufgewendeten Kosten bis zu einem vereinbarten Höchstbetrag zu erstatten, bedarf nicht der notariellen Beurkundung. Dies hat das OLG München kürzlich in der Sache möglicherweise richtig, aber jedenfalls mit unzutreffender Begründung entschieden. Das Urteil gibt uns Anlass, das praxisrelevante Thema der Beurkundungserfordernisse für Break Fee-Vereinbarungen im Rahmen von M&A-Prozessen zu erläutern.

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01.03.2013

BGH-Entscheidung zur Insol­venz­ver­ur­sa­chungs­haf­tung des Geschäftsführers

In einem aktuellen Urteil hatte der BGH erstmals Gelegenheit, mehrere zum Teil umstrittene Auslegungsfragen des 2008 im Rahmen des MoMiG neu geschaffenen Haftungstatbestands des § 64 S. 3 GmbHG zu entscheiden (Urteil vom 09.10.2012 - II ZR 298/11). Das Urteil schafft Klarheit hinsichtlich der für die Praxis bedeutsamen Frage, inwieweit fällige Forderungen des Gesellschafters bei der Ermittlung der Zahlungsunfähigkeit zu berücksichtigen sind.

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01.03.2013

Die vorzeitige Wiederbestellung von Vorstandsmitgliedern – Rechtssicherheit durch den BGH

In einer für die Praxis wichtigen und im Schrifttum bislang kontrovers beurteilten Frage hat der BGH jüngst klar Position bezogen und Rechtssicherheit geschaffen. Er hält die erneute Bestellung eines Vorstandsmitglieds einer Aktiengesellschaft nach zuvor erfolgter einverständlicher Amtsniederlegung auch außerhalb der Jahresfrist des § 84 I 3 AktG für zulässig und sieht darin keine Umgehung dieser Norm.

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01.03.2013

Organschaft: Geplante Änderung der formalen Anforde­rungen an Gewinn­­ab­füh­rungs­­­ver­träge

Nach einer geplanten Neuregelung des § 17 Satz 2 Nr. 2 KStG müssen für eine körperschaft- und gewerbesteuerliche Organschaft Gewinnabführungsverträge zukünftig eine dynamische Verweisung auf die jeweils geltende Fassung des § 302 AktG enthalten. Bestehende Gewinnabführungsverträge, bei denen nach bisherigem Recht zweifelhaft ist, ob die Vereinbarung der Verlustübernahmenach § 302 AktG korrekt erfolgte, sollen steuerlich anerkannt werden, wenn diese innerhalb einer Übergangsfrist geändert werden. Es ist zu empfehlen, bestehende Gewinnabführungsverträge diesbezüglich zu überprüfen und ggf. anzupassen.

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01.09.2012

Die Auswirkungen der Euro-Krise auf die Vertragsgestaltung

Die Wahrscheinlichkeit eines Austritts von Krisenstaaten oder gar eines Auseinanderbrechens der Euro-Zone ist in den letzten Monaten gestiegen. Vor diesem Hintergrund sollten die Auswirkungen solcher Ereignisse bei der Gestaltung von Verträgen berücksichtigt werden. Auch bestehende Verträge sollten auf Änderungsbedarf überprüft werden. Dieser Beitrag erläutert die rechtlichen Hintergründe und gibt praktische Hinweise.

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01.09.2012

Neufassung des Deutschen Corporate Governance Kodex

Nachdem im Vorjahr keine Änderungen des Deutschen Corporate Governance Kodex („DCGK“ oder „Kodex“) vorgenommen wurden, hat die Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex dieses Jahr erneut Änderungen des Kodex beschlossen. Die geänderte Fassung ist nach deren Veröffentlichung im Bundesanzeiger am 15.06.2012 in Kraft getreten. Schwerpunkt der aktuellen Kodex-Änderungen ist das Thema der Unabhängigkeit und Interessenkonflikte im Aufsichtsrat.

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01.09.2012

Pflichten des GmbH-Geschäftsführers bei Anzeichen einer Krise

Organhaftungsfragen, insbesondere im Hinblick auf eine (mögliche) Insolvenz der Gesellschaft, beschäftigen regelmäßig die Gerichte. In einer aktuellen Entscheidung konkretisiert der Bundesgerichtshof (BGH) die Anforderungen an das Verhalten des GmbH-Geschäftsführers bei Anzeichen einer Krise: Verfügt der Geschäftsführer nicht über ausreichende eigene Kenntnisse zur Prüfung der Insolvenzreife, muss er sich nicht nur fachkundig beraten lassen, sondern auch sicherstellen, dass ihm das Beratungsergebnis zeitnah vorliegt.

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01.09.2012

Steuerliche Abzugs­fähigkeit von vergeblich aufge­wendeten Due Diligence-Kosten

Die Finanzverwaltung versagt unter Hinweis auf die Regelung des § 8b Abs. 3 KStG die steuerliche Abzugsfähigkeit für Aufwendungen für eine Due Diligence-Prüfung im Zusammenhang mit dem gescheiterten Erwerb einer Beteiligung (sog. Broken Deal). Mit Urteil vom 24.10.2011 (10 K 5175/09) entschied das FG Baden-Württemberg jedoch zugunsten des Steuerpflichtigen, dass solche Aufwendungen steuermindernd zu berücksichtigen sind.

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